An einem Eliteinternat verschwindet eine Schülerin – haben die Leberkässemmeln damit etwas zu tun oder die Mohnfelder hinter dem Schulhaus? Dieses komische, zum Teil surreale Stück von dem Kinderbuchautor Andreas Galk zeigt Lucys Verschwinden gleich mehrmals, immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Zuschauer kann sich lange Zeit nicht entscheiden: Ist dies nun ein Drama oder eine Gruselgeschichte oder einfach nur ein Riesenspaß mit Anleihen an die frühen Werken der Monty Python – Truppe. Denn den Faden verlor man sehr schnell, da die Handlung immer wieder abrupt unterbrochen wird und die Schauspieler in eingefrorener Stellung stehenbleiben, bis sie wieder jemand zum Leben erweckt. Das Stück und die Schauspieler spielen mit Traum und Realität bis es zum Schluss zu einem absurden Outing jedes Schauspielers kommt. Überzeugen konnte am Ende dann doch am meisten die Spielfreude der jungen Akteure – das einzige, was man wahrscheinlich vergeblich sucht, ist der Sinn des ganzen… Oder etwa doch nicht?

Christian Kuttler

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